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Bekannte klassische gemeinfreie Glücks-Gedichte

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Glück Gedichte

Besucht uns das Glück, freuen wir uns. Nur festhalten geht nicht. Glück ist flüchtig. In der Poesie ist das anders. Gefühle lassen sich bleibend darstellen oder doch wenigstens skizzieren. Hier erhalten Sie schön Glücksgedichte und Sprüche über Glückseligkeit, Zufriedenheit, Begeisterung. Moderne neue und bekannte klassische Gedichte.

Liebesglück

Stille seelige Stunden,
Wo uns die Liebe beglückt!
Wo Dein Arm mich umwunden,
Hold mir Dein Auge geblickt.

Sterne glaubt ich zu sehen,
Ach, in dem reizenden Schein!
Strahlend von himmlischen Höhen
Licht in das Herz mir hinein.

Licht wohl, doch himmlisches Bangen
Auch mit dem Schimmer zugleich;
Sehnendes, tiefes Verlangen,
Schlummer, von Träumen so reich!

(Louise Brachmann, 1777-1822, deutsche Schriftstellerin)


Kleeblatt Aquarell mit Text Glück

© Bild von Monika Minder, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet und nicht kommerziell) kostenlos genutzt werden. Z.B. für eine Karte. > Nutzung Bilder

Zaubertraum

Was war das für ein Zaubertraum,
der sich in meine Seele glückt?
An Tannen gehn die Lichter an
und immer weiter wird der Raum.
In meinen Augen scheint ein Glanz hinein,
jedes Kerzlein hüpft im hellen Schein.
Und alles füllt sich mit Glück,
auch ich fühl mich beglückt.

(© Milena A.L.)



Blumen und Glück

Mit Blumen und Glück umgeben,
geliebtes und gelebtes Leben.
Augen weit und voller Geist,
Du weisst... .

(© M.B. Hermann)

Weihnachtliches Glück

Monde gingen hin und Jahre,
Welke Blüten hängen an den Tagen.
Ob Sonne oder Dunkelheit,
Gegenwart ist auch Vergangenheit.
Gestaltend trägst du dir dein Glück zurück,
Immer wieder geboren werden,
Das ist weihnachtliches Glück.

(© Monika Minder)

> Weihnachtsgedichte und Sprüche

Nach neuen Wünschen

Dorthin mit meinen Wünschen und ich getraue
mir, was ich wünsche mir zu holen.
So weit schaue ich, weit weit ins Blaue;
möge mich doch das Glück einholen.

(© Beat Jan)



Ich träumte dich mein Glück

Ich wollte nichts verlangen,
schon gar kein Glück,
keine Träume, die am Leben hangen.
Doch diese Nacht, es ist verrückt,
ich träumte dich, mein Glück.

(© Jo M. Wysser)

Ein kleiner Wunsch

Ein kleiner Wunsch kommt heut geflogen
Geheimnisvoll und gut gewogen.
Ruhe, Weisheit, Glück und Frieden
Lass dich vom Leben immer lieben.

(© Monika Minder)

Gemeinsam

Gemeinsam auf dem Bänklein
so Hand in Hand und in Gedanken,
und mit der Sonne ins Gesicht hinein
zärtlich gesinnt dem Tag danken.
Völlig wunschlos im Einfachen,
nur ab und an ein scheuer Blick,
ein Anlehnen, ein Lachen,
weil das Herz Freude braucht,
und Glück.

(© Hanna Schnyders)



Margeriten Bild mit kurzem Glücksspruch aus Schottland

© Bild von Monika Minder, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet) gratis verwendet werden.

Bild-Text

Glück ist Freude zu haben.

(Aus Schottland)

Alle Güter dieser Welt

Alle Güter dieser Welt
bringen nicht das Glück,
sie fördern dich nicht weiter
und deine Seele bleibt zurück.

Denn alles, was du brauchst,
ist das, was in dir selber wohnt.
Das Licht, in das du tauchst,
braucht Sonne und den Mond.

So wie der Frühling jeden Winter braucht
und die Freude jeden Schmerz.
Geld ist nur das, was vorüber rauscht,
doch nie erwärmt dein Herz.

(© Monika Minder)

Alles Liebste

Dir will ich alles Liebste geben
für deinen Weg, den du begehen musst.
Es wird so Vieles kommen noch und gehen,
Glück will Genuss und auch Verlust.

Vor nichts kann ich dich noch bewahren,
im Himmel hängt der grosse Glanz.
Nimm nur, was ich auch selbst erfahren,
was immer du auch tust: tu es ganz!

(© Monika Minder)

Heut möcht ich alle Blumen küssen

Heut möcht' ich alle Blumen küssen
Die sich in deine Seele ranken
Und nichts versäumen müssen
Nicht einen einzigen Gedanken.

Heut möcht' ich alle Blumen küssen
Die an deinem Busen ruhn
Sie keinen Augenblick mehr missen müssen
Nur noch in ihrem Dufte ruhn.

Heut möcht' ich alle Blumen küssen
Und mit den besten Wünschen
Dir deine süssen Lippen küssen.

(© Monika Minder)



Margeriten-Bild mit Glück Spruch aus Japan

© Bild von Monika Minder, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Glück, das ist in beiden Händen Blumen halten.

(Aus Japan)

Was Glück und Zeit so geben

Was Glück und Zeit so geben,
sich ins Licht der Hoffnung weben,
ein kleiner Glanz am Sternenhimmel
hörst du, wie's Glöcklein klingelt!

(© Beat Jan)

Zeiten

Nicht alle Schritte
gehen mit der Zeit.
Der eine nimmt die Tritte
in die Ewigkeit.
Der andere trifft in der Mitte
seine Seligkeit.
Die meisten jedoch schlittern
durch eine schlimme Zeit.
Und die, die nie geritten
in der süssen Teufelswelt,
die haben nie gestritten
mit der eignen bittren Zeit.

(© Monika Minder)

Hell und neu

So hell und neu alles, wenn die Sonne lacht
und die Tage sich dehnen wie unsere Glieder,
die wir strecken, wenn wir aufstehen.
Die Bäume werden weiss, und wieder
kann der Wind durch blauen Himmel wehen.
Die Natur lacht uns grün und gelb entgegen,
die Herzen fliegen wie die Schmetterlinge,
wie wär's nie anders gewesen.

(© M.B. Hermann)

Ein Stück Glück

Liebes Kind, es sei dir unverhohlen,
im Werden ein Stück Glück gegönnt.
Dass du auch auf lauten Sohlen,
holst, was du zum Leben brauchst.

Und wenn es hart im Dasein wird,
der Ernst des Lebens dich verwirrt,
dann gedenk der Ordnung jedes Seins,
und jeder Erfahrung, die du weinst.

(© Monika Minder)

Die Sonne lächelt

Die Sonne lächelt über den Weg,
wo sich unsere Wünsche fügen.
Und dort, wo ein Leuchten sanft weht,
steigt Glück auf hinter dem Hügel.

(© Beat Jan)

Ich schenke dir ein Lied

Ich schenke dir ein Lied,
das hüpft ganz froh,
und wer es sieht,
der wird ganz rot.

Ich wünsche dir ein Lied,
ein kleines Oh,
das macht dich lieb
und wieder froh.

(© Monika Minder)

Bekannte klassische gemeinfreie Glücks-Gedichte

Glück der Liebe

Einem Schmetterlinge gleicht die Liebe;
Wie er flatternd über Blumen schwebt,
So entflieht sie oft auf leichten Schwingen,
Und nur selten kehrt sie uns zurück.

Um gewaltsam ihre Flucht zu hemmen,
Strebt das kranke Herz mit leisem Weh;
Möcht' ihr gern die raschen Flügel binden,
Gern sie bannen in der Treue Kreis.

Aber wie des Schmetterlinges Farben
Selbst in zarten Händen untergehn,
So vernichten Fesseln auch die Reize,
Die der Liebe freie Regung schmücken.

Darum öffne ihrem kurzen Glücke
Willig und geniessend Geist und Herz;
Aber will es wankelmütig weichen
Trauere dann - doch halt es nicht zurück!

(Charlotte von Ahlefeld, 1777-1849, deutsche Schriftstellerin)



Glück

Ich lieg' im Gras,
Denke mir dies und das;
Sehe hinauf zu den Wolkenlämmern,
Fang' an zu dämmern.
Da überkommt mich was:
Ach! hab' ich dich?
Küssest du mich?
Ist es ein Traum? Ein Gedicht?
Ich weiss es nicht. -
Ich seufze tief:
Wie schön, wie wunderschön ich schlief!

(Richard von Volkmann, 1830-1889, deutscher Schriftsteller)




Margeritenbild mit kurzem Glücksspruch aus Japan

© Bild von Monika Minder, darf für private Zwecke gratis verwendet werden

Glücklich ihr Blätter

Glücklich, ihr Blätter, wenn die Lilienhand
Der Hohen, die beherrscht mein ganzes Sein,
Euch hält und schliesst euch wie Gefangne ein,
Die vor dem zittern, der sie überwand.

Glücklich, ihr Zeilen, wenn auf euch gewandt
Des schönen Augs glutvoller Sonnenschein,
Und ihr die blut'ge tränenvolle Pein
Vor ihr enthüllt, die ich durch sie empfand.

Glückliche Reime, die sich baden dürfen
In ihren Reizen und Begeisterung schlürfen
Aus ihren Augen - sucht ihr zu gefallen,

Die meine Sehnsucht ist, mein Glück vor Allen.
Blätter der Liebe, feiert nur die Eine!
Erfreut ihr sie, so kümmert sonst mich keine.

(Edmund Spenser, 1552-1599, englischer Dichter)

Glück

Nun bebt in banger Fülle meine Welt,
der Jahre Gärten wollen Früchte tragen.
Und wie auf weichen Wiesenteppich oft
ein goldner Apfel, zart empfangen, rollt,
so rührt den Plan der täglichen Gefühle
ein heimlich reif und süss geworden Lied.

(Christian Morgenstern, 1871-1914, deutscher Schriftsteller, Dichter)

Wünschlein

Ich lernte ein Wünschlein
Das klang wohl recht gut
Von Segen, Gesundheit
Und fröhlichem Mut.

Doch hab' ich's vergessen,
So nimm eben hin
Mein Herzchen und denke,
Das Wünschlein steckt drin.

(Friedrich Güll, 1812-1879, deutscher Dichter)

Rilke Glücks-Gedichte

Lieben

Und wie mag die Liebe dir kommen sein?
Kam sie wie ein Sonnen-, ein Blütenschein,
kam sie wie ein Beten? – Erzähle:

Ein Glück löste leuchtend aus Himmeln sich los
und hing mit gefalteten Schwingen groß
an meiner blühenden Seele....

II.
Das war der Tag der weißen Chrysanthemen, –
mir bangte fast vor seiner schweren Pracht...
Und dann, dann kamst du mir die Seele nehmen
tief in der Nacht.

Mir war so bang, und du kamst lieb und leise, –
ich hatte grad im Traum an dich gedacht.
Du kamst, und leis wie eine Märchenweise
erklang die Nacht....

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker, Erzähler)

Ich weiss nicht, was ich habe

Ich weiss nicht, was ich habe,
mir ist ums Herz so schwer.....
Ums Herze? Ach was sag ich -
ich hab doch keines mehr.
Seit ich, mein Glück, dich kenne,
du süsses Liebchen mein,
vom ersten Augenblicke
an wars ja doch schon dein.
O mögst du es behalten,
damit es stets so blieb -
es soll ja dir gehören,
nur dir, mein süsses Lieb!
Giebs nie mehr mir zurücke -
es schlägt dir ja in Treu -
und willst du's nicht mehr haben
mein Schatz, dann brichs entzwei.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker, Erzähler)

Ich liebe

Nun mag die Welt in ihren Festen beben,
entfesselt wüten mag das Element; -
denn eine neue Ära tritt ins Leben,
die keinen Haß und keinen Streit mehr kennt!
Durch meine Seele ziehts mit Zauberweben
o! wie's im Herzen glückverheißend brennt!
Die Pulse fliegen mir, die Lippen beben,
ich fühls, das ist es, was sich >Liebe< nennt!
Und möge alles rings in nichts versinken,
ich lebe und der Liebe Sterne winken!

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker, Erzähler)

Wo sind die Lilien aus dem hohen Gras

Wo sind die Lilien aus dem hohen Gras,
Die deine Hand zu hüten nie vergass -
Schon tot?
Wo ist die Freude deiner Wangen hin,
Die wie ein ganzer Lenz zu prangen schien, -
Verloht? -
Und wo ist unser Glück, so gross und rein,
Das hell dein Haar wie ein Madonnenschein
Umspann? -
Ist auch schon tot. Heut weinen wir ihm nach
Und morgen kommt der Frost uns ins Gemach -
Und dann? ...

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker, Erzähler)



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Hermann Hesse


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